Die TOUR Transalp – für viele Radsportfans ein Mythos auf zwei Rädern. Für mich: ein jahrelanger Eintrag auf der „Irgendwann-mal“-Liste. Immer war irgendwas. Kein passender Zeitpunkt, kein Teampartner, kein Platz im Kalender.
Aber 2025 war’s endlich so weit: Timing on point, Team ready, Beine halbwegs trainiert – und ich durfte mit dem frisch gegründeten Q36.5 Racing Expedition Germany e.V. an den Start.
Q36.5 mittendrin – nicht nur dabei
Das Beste: Wir waren nicht nur als Team dabei, wir waren auch Sponsor der Veranstaltung. Q36.5 hat die Leader- und Finisher-Trikots für die TOUR Transalp produziert und ich freue mich sehr über diese tolle Kooperation. Da fährt man doch gleich ein bisschen motivierter, oder? Für das Leader Trikot hat es aber leider nicht gereicht.
Vegan, gut vorbereitet – die Wochen davor
Sieben Tage, jeden Tag Wettkampf und quer über die Alpen?
Das macht man nicht mal eben so zwischen Frühstück und Mittagsschlaf. Ich habe mich gut vorbereitet – zumindest in den Bereichen, die mir als veganer Sportnerd am Herzen liegen:
Ernährung (Was esse ich? Wann? Wie viel?) und
Regeneration (Wie schaffe ich es, mit genug Protein ins Bett zu gehen?).
Mein Setup habe ich bei Sportbenzin.com zusammen gestellt:
• Gels & Drinks von Maurten und SIS
• Hammer Nutrition Mito Caps & Race Caps
• Recovery-Shake als heilige Nach-Etappe-Routine
• und alles portionsweise in Pause-Brot-Tüten abgepackt – quasi Meal-Prep für Radsport-Nerds
Tagesablauf? So sah das aus:
06:30 Uhr – Reisetasche (die gab’s von der Orga) an der Hotelrezeption abgegeben
07:00 Uhr – Frühstück, Kaffee, halbwacher Smalltalk
09:00 Uhr – Tagesbeutel abgeben und Startschuss.
Dann kam die Etappe – Höhenmeter, Ausblick, Gels, Schweiß, Gels, Staunen, Wasserflaschen, Gels, Ankunft.
Im Ziel – direkt in die Chillout-Zone:
• Tagesbeutel schnappen
• Recovery-Shake mixen
• Pastaparty (oder verschiedene Alternativen an den Ständen, auch vegane!!)
• mit den anderen sich austauschen, lachen, und gegenseitig Beine bemitleiden
Nachmittags – ins Hotel:
Duschen, chillen, Insta-Storys, Fotos durchschauen („Krass, wie fertig ich da aussehe!“), Verpflegung und Etappe für den nächsten Tag checken.
Abends – Essen, Beine hoch, kurzer Schnack, früh ins Bett. Repeat.
Teamwork makes the dream work – Valerie & ich
Meine Teampartnerin Valerie Rupitsch – starke Fahrerin und Powerfrau. Sie ist die Stärkere, das war uns beiden klar, aber statt Druck gab’s Support:
• Löcher zufahren? Macht sie.
• Wasserflaschen auffüllen und verlorene Kopfhörer wieder einsammeln
• Ideallinie in der Abfahrt? Einfach hinterher!
Ich habe versucht, in meinen Watt-Zonen zu bleiben – nicht ganz einfach, wenn der Ehrgeiz ruft, aber ich wusste: Wer sich in Etappe 1 abschießt, hat bei Etappe 7 Tränen in den Augen. Das Ganze hat auch funktioniert, ich hab meine Leistung halten können – und am letzten Tag sogar noch gute Werte rausgefahren.
Am Ende? Platz 4 statt 5. Und zwei grinsende Frauen im Ziel.
Sieben Tage eng aufeinander? Kein Drama!
Man sagt ja, Etappenrennen sind wie ein Beziehungs-Crashkurs.
Aber Valerie und ich? Wir haben das richtig gut hingekriegt.
• kein Zickenkrieg
• kein Schweigen aus Frust
• nur gute Vibes, viel Lachen und klare Abläufe
Das hilft enorm, wenn man sieben Tage sich ein Zimmer teilt und sich gegenseitig anfeuert.
Organisation – WOW!
Die TOUR Transalp ist wirklich ein top organisiertes Event:
Im Ziel gab’s immer alles, was das geschundene Radfahrer-Herz braucht:
• leckeres Mittagessen
• vegane Optionen (!),
• Chillout-Zone mit Sitz Pouf, Liegestühlen & netten Gesprächen
• Tagesbeutel-Logistik
Und das Wetter? Sonnenschein deluxe!
Nur ein bisschen Regen – ansonsten perfekte Bedingungen.
Fazit: Wiederholung? Auf jeden Fall!
Was bleibt?
• Ein riesiges Abenteuer
• viele tolle Bekanntschaften
• ein vierter Platz, der sich anfühlt wie ein kleiner Sieg
• und die Erkenntnis: Ich will das nochmal machen!
TOUR Transalp 2025 – ich war dabei.
Und 2026? Wer weiß … ich hätte da noch ein paar Pause-Brot-Beutel übrig.
Highlight-Moment: Wir haben es mit einem Interview auf eine ganze Seite im TOUR-Magazin geschafft – wie cool ist das bitte?!











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